| Fortuna empfängt SG Ebsdorfergrund |
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Marburg. Nach der aus Personalnot ausgefallenen Partie vergangenen Freitag gegen Moischt, wollen die Marbacher mit frischem Elan in das Spiel gegen den Nachbarverein Michelbach II gehen. Trainer Ludwig Wagner hat zwar immer noch Personalprobleme, doch eine Mannschaft kann man am Sonntag auf alle Fälle stellen.
„Wir gehen unbekümmert in das Spiel und wollen natürlich die Punkte hier behalten“, gibt Wagner als Devise aus. Mit breiter Brust und zwei deutlichen Siegen in Folge im Gepäck, reisen die Michelbacher über den Berg in den Marburger Norden. Sprecher Sascha Ludwig weiß jedoch auch um die Schwere der Aufgabe, zumal dieses Derby immer seinen eigenen Charakter hatte. Unter ihrem neuen Spielertrainer Jörg Muth trainiert das Reserveteam mittlerweile eigenständig zweimal die Woche. „Wir sind gut in Form und wollen den dritten Sieg in Folge“, gibt sich Ludwig optimistisch. Auf Sieg stehen auch die Zeichen in Sterzhausen, doch im FC Oberwalgern kommt eine schwer zu spielende Mannschaft. Zudem haben die Südkreisler nach dem verdienten Punktgewinn gegen den Tabellenzweiten aus Caldern neues Selbstvertrauen getankt und wollen auch einen weiteren Aufstiegsaspiranten ärgern. Deshalb nimmt Sterzhausens Coach Johannes Kuhn die Partie am kommenden Sonntag sehr ernst und warnt davor, das Spiel auf die leichte Schulter zu nehmen. „Die beiden Kantersiege gegen schwache Sieger sind kein Maßstab. Gegen Oberwalgern müssen wir unser komplettes Leistungspotenzial abrufen“, so das Statement von Kuhn. Dies gilt auch für den TSV Caldern im Heimspiel gegen einen in dieser Runde überraschend star ken TSV Moischt. Die Rimberger dürfen sich keine weiteren Ausrutscher erlauben, sonst wird es am Ende wieder nichts mit dem Aufstieg. Unbeschwert aufspielen können dagegen die Wiegand-Schützlinge, denn der TSV Moischt liegt mit 34 Punkten und Platz sechs voll im Soll. Dies kann man von den beiden Ebsdorfergrundvereinen und Tabellennachbarn im unteren Mittelfeld nicht behaupten. Liga-Neuling Fortuna Ebsdorfergrund ist natürlich zugute zu halten, dass die Mannschaft völlig neu zusammengestellt wurde und insgesamt noch Abstimmungsprobleme hat. Deshalb sind die Leistungen auch noch sehr durchwachsen. Gegen den Nachbarverein ist das Team um Trainer Ralf Kalabis natürlich besonders motiviert. Fortuna-Sprecher Marc Walter freut sich auf das Spiel zumal sich beide Vereine gut kennen. „Natürlich ist dies ein Prestigeduell. Knüpfen wir an die Leistung vom 6:1 gegen Moischt an, ist auch gegen die SG der Dreier drin“, betont Walter. Gewinnen will auch SG Coach Stefan Backes, nachdem beim 3:3 in der Partie gegen Erfurts-hausen ein leichter Aufwärtstrend zu verzeichnen war. „Das war zumindest wiedermal ein Lebenszeichen von den Spielern. Da muss aber noch mehr kommen“sagt Backes. Quelle: Oberhessische Presse Marburg vom 01.04.2011. Geschrieben von Dietmar Bodenbender. |
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